Geschichte

Diözesanmuseum in Siedlce entstand im Jahre 1918. Das ist das Jahr,  als der Papst Benedikt XV nach den ehemaligen Teilungen Polens  Janowska- und Podlaskadiözesen ins Leben gerufen hat. Diözesanbischof ist damals Bischof Henryk Przeździecki geworden, der das bis heute bestehende Museum ins Leben gerufen hat.  Sein erster Schöpfer war der Pfarrer Karol Dębiński, Doktor der Geistlichen Hochschule in Petersburg und Professor dieser Hochschule (vor der sowjetischen Revolution), Vikar des Bischofsgerichts in Janów Podlaski und in Siedlce, Generalvikar der Kurie, Begründer des Bischofslyzeums in Siedlce.

1919 erfolgte das  erste Verzeichnis der Exponate für die Bedürfnisse der Regierung, aus dem bis heute nur das Verzeichnis der Münzen und einige Vermerke über manche Exponate erhalten haben. Die Verlegung der Museumssammlungen nach Siedlce und die Einrichtung der Ausstellung im Kuriegebäude erfolgten 1922. In den Jahren 1939 – 1945 haben die Deutsche Okkupanten das Museum ausgeplündert und  geschlossen. Zum Glück gelang es sich einen Teil der wertvollsten Exponate zu verstecken. Es hat der Pfarrer Jan Grabowski getan.

1974 hat Bischof von Siedlce Jan Mazur das Amt des Vorsitzenden der Diözesankommission für Kunst und Architektur gegründet. Das Amt wurde vom Weihbischof W. Skomorucha  bekleidet. Außerdem wurde auch das Amt der Diözesandenkmalkonservator gegründet. Dieses Amt bekleidete der Pfarrer Tadeusz Kulik. Die Aufgabe dieser Ämter war  u.a. die Ansammlung der aus dem Kult zurückgenommenen Kunstwerke, damit man die Kulturgüter  vor der Zerstörung, vor der Diffusion oder Entfremdung retten konnte.

Die Jahren 1974 – 1991 das ist die Zeit der Renovierung 125 am wertvollsten  Pinax und Ölgemälde, Holzskulpturen, Manuskripte und  Textilien. Diese Arbeiten haben die Fachleute aus PKZ (Denkmalkonservierungswerkstätten) und private Konservierungswerkstätte aus Warszawa, Toruń, Kraków, Gdańsk und Siedlce ausgeübt.

Von 1991 befindet sich das Museum an der Bischof Ignacy Świrski- Strasse 56. Die Adaptationsarbeiten und Organisationsarbeiten  bei dem neuen Sitz dauerten bis 2000. Damals ist der Pfarrer Tadeusz Kulik gestorben, welcher das Museum nach dem Kriege veranstaltet hat.

Im Millenniumsjahr  gründete der Bischof Jan Wiktor Nowak das Diözesanmuseum. Der Direktor wurde Pfarrer Henryk Drozda, Kunsthistoriker. Die Eröffnung des Gebäudes erfolgte am 1. Juni 2000. Ein wichtiges Ereignis war die Ausstellung des einzigen Bildes von El Greco in Polen – Ekstase vom Heiligen Franziskus, welche  am 15. Oktober 2004 erfolgte.

Der Bischof Zbigniew Kiernikowski bedankte  sich beim  Pfarrer Henryk Drozd für die Mühe bei der Eröffnung und dem Funktionieren des Museums und er ernannte den neuen Direktor – den Pfarrer Robert Mirończuk, Doktor der Kunstgeschichte.